Eine neue Farce der Deutschen ReGas
18.12.2025

Anlässlich der kürzlich gefassten Entscheidung vom Oberlandesgericht Düsseldorf, mit der die Deutsche ReGas zur Zahlung eines Anteils von 70 Millionen Euro für den Bau der Anschlussleitung von Mukran nach Lubmin angewiesen wird, erklärt Ina Latendorf, Bundestagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern:
„Es ist nur noch eine Farce. Unabhängig davon, dass die grundsätzliche Notwendigkeit eines LNG-Flüssiggasterminals vor der Insel Rügen schon jeder Notwendigkeit entbehrt, hat die Deutsche ReGas vom Bund Millionen an Zuwendungen erhalten. Jetzt beschwert sie sich darüber“, so Ina Latendorf weiter, „10% der Baukosten für die Pipeline von Mukran nach Lubmin zu zahlen. Und sie beschwert sich auch noch über die ungerechte Behandlung als Privatunternehmen gegenüber den staatlich betriebenen LNG-Terminals in der Nordsee.“
Ina Latendorf erläutert:
„Es ist wie immer: Die unternehmerische Eigenverantwortung wird nur so lange wie eine Monstranz vor sich hergetragen, bis es ans Geld geht. Wenn sie aber etwas kostet, dann fühlt sich in diesem Fall die Deutsche ReGas schnell ungerecht behandelt und beklagt sich.“
Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Bundestag resümiert: „Am Ende ist es ganz einfach: Das LNG-Terminal in Mukran ist überflüssig und muss abgebaut werden. Es zerstört die einzigartige Umwelt und ist eine große Belastung für die Menschen auf der Insel. Die Abschaltung und Re-Naturierung des Gebietes ist der einzig vernünftige Weg.“